Stadtarchiv Ulm

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A.f. Stadtverfassung und Stadtrecht

Laufzeit: 1397 1810
Umfang: 7,70 lfm mit 184 verzeichneten Einheiten
Findmittel: Bandrepertorium (A Rep Bd. 5) und Datenbank
Signaturen: A 3405 A 3448/2, A 3663 A 3715/2, A 3971- A 4032

Kurzbeschreibung:

Für den Kanzleigebrauch und die jährlichen Schwörfeiern wurden Abschriften der Verfassungsurkunden von 1397 und 1558 gefertigt und durch Ordnungen zum Ablauf der Rats- und Ämterwahlen und der Schwörfeiern ergänzt. Überliefert sind auch Unterlagen zu der durch Kaiser Karl V. verfügten Suspendierung der mittelalterlichen Verfassung (1548 1558) und zu den "Bürgerprozessen" gegen die städtische Obrigkeit am Ende des 18. Jahrhunderts um Abstellung von Missständen und stärkere Mitspracherechte.

Das Ulmer Stadtrecht hat sich aus einer Sammlung von Einzelfallentscheidungen entwickelt, die seit dem 14. Jahrhundert in "Gesatzbüchern" zusammengefasst und fortgeschrieben wurden. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts setzt auch die Sammlung einzelner, später häufig gedruckter Ratsdekrete, "Rufe und Vorhalte" ein. Während diese bis zum Ende der Reichsstadtzeit fortgeführt wurde, ist eine systematisch nach Rechtsmaterien gegliederte Zusammenfassung der für Stadt und Territorium geltenden "Gesatz und Ordnungen" zuletzt 1683 im Druck erschienen.

A.f.1. Stadtverfassung1
A.f.2. Stadtrecht