Stadtarchiv Ulm

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A.y. Mediatisierung der Reichsstadt, Eingliederung in das Kurfürstentum bzw. Königreich Bayern

Laufzeit: 1802 – 1810
Umfang: 0,20 lfm mit 17 verzeichneten Einheiten
Findmittel: Bandrepertorium (A Rep Bd. 5) und Datenbank
Signaturen: A 3449 – A 3461

Kurzbeschreibung:

Im Vorgriff auf den Reichsdeputationshauptschluß vom 15. Februar 1803 rückte am 29. August 1802 eine Vorhut bayerischer Truppen in das Ulmer Territorium und am 3. September in die Reichsstadt ein. Auf die zunächst „bloß provisorische Occupation“ folgte mit dem Besitzergreifungspatent des bayerischen Kurfürsten vom 28. November 1802 und der tags darauf vollzogenen Huldigung gegenüber dem neuen Landesherrn das Ende reichsstädtischer Selbständigkeit1. Durch den Staatsvertrag vom Compiegne vom 18. Mai 1810 fiel Ulm an das Königreich Württemberg, das jedoch erst im November 1810 die Stadt in Besitz nahm.

Unterlagen und Berichte über die Besitznahme der Stadt, Organisationsedikte, Einrichtung überregionaler Behörden in Ulm, Eingaben der Bürgerschaft und Deputationen an den neuen Landesherrn

Verweis: Zu den Verhandlungen der Städte gegen die drohende Mediatisierung vgl. A.b.10. Schwäbischer Reichskreis; zu Organisation und Instruktionen des von der bayerischen Regierung eingesetzten Verwaltungsrats 1804 – 1810 vgl. A.h.2. Ratsordnungen A 3522 f.