Stadtarchiv Ulm

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B.a.1. Stadtgebiet

Laufzeit: 1810 - 1980
Umfang: 1,8 lfm mit 85 Einheiten
Findmittel: Kartei und Datenbank für die verzeichneten Unterlagen, sonst Ablieferungslisten
Signatur: B 004/1

Kurzbeschreibung:

Mit der Grenzziehung durch den Vertrag von Compiegne im Jahre 1810 ging Ulm vom Königreich Bayern ans Königreich Württemberg über1. Der Bereich Stadtgebiet dokumentiert die Auswirkungen der seit dieser Zeit erfolgten Grenzkorrekturen zwischen den beiden deutschen Staaten bzw. Ländern auf die Ulmer Markung. Darüber hinaus ist anhand dieses Bestands die von der Mitte der 1820er Jahre bis zur Mitte der 1970er Jahre vollzogene Ausdehnung des Stadtgebiets durch Eingemeindungen von Umlandgemeinden nachvollziehbar2. Die Federführung bei der Abfassung der Eingemeindungsverträge lag beim Stadtschultheißen- bzw. Bürgermeisteramt. In vorbereitender Funktion waren v. a. von Anfang der 1920er Jahre bis 1945 das Rechtsreferat bzw. das 1945 bis 1997 bestehende Rechtsamt beteiligt. 1998 übernahm die Abteilung Zentrale Dienste/Justitiariat (seit 2001 Zentrale Rechtsabteilung) diese Aufgabe.

Inhalt: Unter Anderem Markungsbeschreibungen und Grenzänderungen (1810-1979, B 004/13-14), Ausdehnung des Stadtgebiets und Eingemeindungen (1821-1980, B 004/1-12)

Laufzeit: 1810-1980
Umfang und Erschließungsstand: 1,8 lfm mit 85 Einheiten, davon 1,3 lfm mit 67 verzeichneten Einheiten (1810 - 1979) und 0,5 lfm mit 18 provisorisch durch Ablieferungslisten erschlossenen Einheiten (1971 - 1980)
Signatur: B 004/1
Verweis: Frage des Zusammenschlusses Ulm/Neu-Ulm vgl. B.b.1.6. Beziehungen zum Umland (Ziffer 6: B 003/3)

1: Diese Grenzziehung bewirkte, dass auf dem rechten Donauufer in der Folgezeit das bayerische Neu-Ulm mit eigener Markung entstand.
2: 1826 Hofgüter Örlingen, Böfingen und Obertalfingen, 1905 Söflingen und Harthausen, 1926 Grimmelfingen, 1927 Wiblingen, 1971 Jungingen und Unterweiler, 1972 Mähringen, 1974 Donaustetten, Eggingen, Ermingen, Einsingen und Gögglingen, 1975 Lehr.