Stadtarchiv Ulm

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B.a.4. Urkunden und Verträge

Laufzeit: 1810 - 2001
Umfang: 1,25 lfm mit 300 verzeichneten Einheiten
Findmittel: Nach Chronologie, nach Sachbezug laut Aktenplan und nach Sammelindex (mit Orts-, Personen- und Sachbetreffen) geordnete Karteien, Datenbank
Signaturen: B Urkunden

Kurzbeschreibung:

Der vorliegende Bestand dokumentiert im wesentlichen von der Stadt Ulm ausgefertigte Urkunden und Verträge von grundsätzlicher Bedeutung, die mit öffentlich-rechtlichen Einrichtungen und Gebietskörperschaften, gewerblichen Unternehmungen, Gesellschaften, Vereinen und Privatpersonen abgeschlossen wurden. Deren Inhalt umfasst unter Anderem

- Errichtung und Unterhalt von technischen Anlagen, Verkehrseinrichtungen und -wegen, Ver- und Entsorgungseinrichtungen,
- interkommunale Verträge,
- grundlegende Liegenschaftsangelegenheiten (unter Anderem Ausweisung von Baugebieten),
- Lieferungen von Energie,
- Leistungen an die Kirchen,
- Übergaben von Deposita und Schenkungen an städtische Einrichtungen
sowie die Verleihung städtischer Ehrungen (unter Anderem Ehrenbürgerwürde, Medaille der Stadt Ulm, Wissenschafts- und Umweltpreis).

Ungefähr 20 Dokumente stammen aus dem 19. Jahrhundert, ungefähr 50 aus den Jahren von 1900 bis 1950 und ungefähr 230 aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gemäß der städtischen Aktenordnung sind die Urkunden und Verträge aus Sicherheitsgründen stets im Original und zeitnah zum jeweiligen Ereignis dem Stadtarchiv zu übergeben.

Mitunter Grenzregelungen zwischen den Königreichen Bayern und Württemberg (1810 November 7 und 1821 August 5); Kontrakt mit Schuckert & Co. über die Errichtung einer elektrischen Straßenbahn (1894 März 30 und 1896 April 16); kommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Neu-Ulm (unter Anderem 1899 März 28, 1953 November 11, 1971 Januar 15); Kaufvertrag mit dem Reichs-Militärfiskus über die bisherige Stadtumwallung der Bundesfestung Ulm (1899 Dezember 5); Eingemeindungen von Söflingen (1905 Januar 17), Grimmelfingen (1926 Februar 1) und Wiblingen (1927 Februar 8) sowie über die im Zuge der Verwaltungsreform von 1971 bis 1974 vorgenommenen Eingliederungen; Verwahrung der Bibliothek und der Kunstsammlung des Vereins für Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwaben in Archiv, Bibliothek und Museum der Stadt Ulm (1908 Oktober 29 bzw. 1921 Juni 23); Vertrag mit der Stadt Neu-Ulm über die Errichtung der SA-Dankopfer Siedlung Ludwigsfeld (1939 Mai 20); Anschluß an das Klärwerk Steinhäule (1965 Dezember 6); Nutzung der Egginger Sandgrube als Mülldeponie (unter Anderem 1966 Mai 2, 1973 November 13, 1974 Februar 8); gemeinsame Nutzung eines Sonderschulkindergartens und einer Sonderschule mit dem Alb-Donau-Kreis (1975 Dezember 22); Gesellschaftsverträge der Stadtwerke Ulm GmbH (1982 Juni 16 und Dezember 10)