Stadtarchiv Ulm

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B.h.3. Finanz- und Haushaltswesen, Stadtrechnungen und Rechnungsprüfung

Laufzeit: 1810 - 1992
Umfang: 270 lfm mit ungefähr 4600 Einheiten
Findmittel: Kartei, Datenbank, Ablieferungslisten und unverzeichnet
Signaturen: R 901, R 951/4, B 901 - B 931, B 951/11 Nr. 7/1-18, B 010, B 011

Kurzbeschreibung:

Die Führung des städtischen Kassen- und Rechnungswesens oblag in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts dem Stadtpfleger, aus dessen Tätigkeitsbereich sich als städtisches Amt die Stadtpflege entwickelte. 1957 wurde die Stadtpflege in Stadtkämmerei umbenannt und 1971 das Steueramt angegliedert. Seit der Verwaltungsreform vom 1. Januar 1998 werden die Aufgaben des Finanz-, Haushalts- und Rechnungswesens der Stadt von der Abteilung Finanzen im Bereich Zentrale Steuerung und der Stadtkasse im Bereich Zentrale Dienste wahrgenommen.

1891 wurden die größeren und mittleren Städte Württembergs ermächtigt, ihre Jahresrechnungen durch eigene Rechnungssachverständige prüfen zu lassen. Ulm errichtete daraufhin 1892 eine Prüfstelle, die als Revisorat und später als städtisches Rechnungsamt bezeichnet wurde. Die Einrichtung eines Rechnungsamts wurde für mittlere und größere Städte in der Gemeindeordnung von 1906 Pflicht. 1935 wurde das Rechnungsamt in Rechnungsprüfungsamt umbenannt. Bei der Verwaltungsreform vom 1. Januar 1998 blieb das Rechnungsprüfungsamt als Abteilung im unmittelbaren Zuständigkeitsbereich des Oberbürgermeisters bestehen.

B.h.3.1. Organisation und Personalia der Stadtpflege
B.h.3.2. Amtsgrundbücher
B.h.3.3. Haushaltswesen, Haushaltspläne
B.h.3.4. Jahresrechnungen
B.h.3.5. Rechnungsprüfung