Stadtarchiv Ulm

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F.j. Werke Ulmer Künstler

Laufzeit: ca. 1440 - 1991
Umfang: 123 Einheiten mit ca. 700 Blatt
Findmittel: Bandrepertorium, Datenbank
Signatur: F 9 - WUK

Kurzbeschreibung:

Sammlung von Arbeiten in Ulm wirkender Künstler, entstanden durch Ankauf von Werken seit dem 19. Jahrhundert. Die Einheiten, mehrheitlich thematisch nach dem jeweils künstlerischen Oeuvre gebildet, sind von unterschiedlichem Umfang, teilweise bis zu 90 Blatt, und numerisch geordnet.

Es handelt sich überwiegend um Graphikblätter unterschiedlicher künstlerischer Techniken (u.a. Holzschnitte, Kupferstiche, Steindrucke, Radierungen) sowie um Bleistift-, Rötel-, Feder- oder Tuschzeichnungen, vereinzelt auch um Aquarelle. Erhalten sind einzelne Entstehungsstufen von ersten Vorarbeiten, Entwürfen, Skizzen und Studien bis zum ausgeführten Blatt. Die Sammlung umfasst die unterschiedlichsten Themen, darunter: Ansichten von Städten und Landschaften, zeichnerische Aufnahmen einzelner Gebäude, Baudenkmäler (Ulmer Münster, Tore etc.), Innenräume oder auch von einzelnen Gemälden oder Fresken, darunter von einem Fresko an der ehemaligen Ulmer Franziskanerkirche (abgebrochen 1874/75). Weiter: Szenen aus dem ländlichen Leben oder der Mythologie, Personendarstellungen, unter ihnen "Ulmer Originale" (Schneider von Ulm etc.), Motive aus dem religiösen, kirchlichen und kulturellen Leben (Ulmer Theater etc.), aus dem Brauchtum oder auch dem gesellschaftlichen Leben.

Ausgewähltes Beispiel:

50 Holzschnitte (Neudrucke des 19.Jahrhunderts von den originalen Druckstöcken) mit Stationen aus dem Leben Jesu und Heiligendarstellungen. Die dazugehörigen Holzstöcke wurden zwischen 1440 und 1500 im ehemaligen Klarissenkloster Söflingen gefertigt, kamen 1872 an das Germanische Nationalmuseum Nürnberg, wo nur drei der Originaldruckstöcke den Zweiten Weltkrieg überdauert haben.